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Kontakt: Tonträgerabteilung Zürich
Mit ihren langjährigen Musikern Brian Hughes (Gitarre) und Caroline Lavelle (Cello) wurden diese Aufnahmen anlässlich eines Radiokonzertes beim SWR in Mainz mitgeschnitten. Die drei spielen in gemütlicher Runde und vermitteln dadurch den Eindruck eines kleinen, aber feinen Hauskonzertes. Die Aufnahmen wurden genauso veröffentlicht, wie sie eingespielt wurden, ohne Overdubs, Korrekturen oder elektronische Zaubereien. Loreena McKennit pflegt ihren eigenen Stil mit Elementen der irischen und keltischen Musik. Sie spielt Harfe, Akkordeon und Klavier und verzaubert das Publikum seit Jahrzehnten mit ihrer klaren Stimme.
Seit sie 2004 ihr Album „Call of the Search“ veröffentlichte, ist sie mit ihrem unaufgeregten Mix aus Pop, Folk, Blues und Jazz äusserst erfolgreich. Auf „Secret Symphony“ lässt sie sich in einigen Songs von einem Orchester begleiten. Romantik pur.
Eigentlich merkt man es bei jeder Veröffentlichung von Bruce Springsteen an: Dieser Mann bleibt nicht stehen, entwickelt sich ständig weiter und liefert in regelmässigen Abständen Alben ab, die nicht nur um der Musik willen, sondern auch durch die kritische Betrachtung der aktuellen Themen interessieren. Prangerte er auf seinen letzten Alben die Regierung Bush und den Irak-Krieg an, ist sein Thema auf „Wrecking Ball“ die korrumpierte Banken- und Finanzwelt der Wallstreet. Für ihn ist das Verhalten der Banker ( und dass für das ganze Desaster nie wirklich jemand zur Rechenschaft gezogen wurde ) schlicht unpatriotisch. Immer aus der Sicht der Betroffenen, des kleinen Mannes betrachtet, beleuchtet er die Kehrseiten des amerikanischen Traums. Ein weiteres starkes Album des Rock-Altmeisters.
Andrew Bird ist ein kreativer, innovativer und experimenteller Freigeist. Er benutzt Klänge des New Orleans Jazz, mischt Zigeunermusik, Folk und Rock Elemente und kreiert daraus seine ureigene Musik. „Break it yourself“ ist sein mittlerweile 12. Album und glänzt durch die zauberhafte Ballade „Lazy Projector“, oder auch das herzergreifende „Lusitania“, ein Duett mit der wunderbaren Annie Clark St.Vincent.
Bereits im letzten Sommer wurde “Video Games” zum Hit auf Youtube. Die Hauptthemen von Lana Del Rey sind die Ängste um sozialen Abstieg oder das Selbstmitleid der jungen, urbanen Mittelschicht , welche den Glauben an die Zukunft verloren hat. Es ist diese schwelgerische, süsse Melancholie, welche die Songs trägt und die den Nerv einer enttäuschten Generation trifft. Ein bittersüsses, ungewöhnliches Popalbum.
Sie ist unfähig schlechte Songs zu schreiben. Ihre Alben erschienen zeitweise dreivierteljährlich und beschrieben den Weg dieser stolzen, politisch motivierten Frau. Es ist ein eher zerschlissener und rauer Folk den Ani DiFranco hier zelebriert. Mal mit jazzigen Einlagen, mal mit rockigeren Klängen untermalt sie ihre Songs, die sich wie ein Bericht zur Lage der Nation ( USA ) ausnehmen. Es geht um Feminismus, Ökologie, Rassismus, den Verlust nationaler Unschuld, oder auch den wirtschaftlichen Niedergang und die Folgen für die Arbeiter. Es ist ihr überzeugendstes und abwechslungsreichstes Album seit dem von Joe Henry produzierten „Knuckle Down“.
Ein Karriereumfassender Überblick über das musikalische Schaffen des Elektro-Pop Duos aus England. Neben den Songs aus ihren fünf bislang erschienenen Alben sind auf der CD zwei neue Tracks enthalten. Sounds, die mal psychedelisch daherkommen, mal an akustischen Folk erinnern. Songs, die mal versponnen wirken, mal fröhlichen Pop für die Tanzfläche bieten.
Nach acht langen Jahren und ausgedehnten Tourneen ist es nun da, das neue Album des Gentleman of Pop, dem Dichter und Denker und Teilzeitmönch. Mit seinen 77 Jahren kann es sich Cohen leisten, Erwartungen zu enttäuschen oder sich Freiheiten zu nehmen, welche den Plattenbossen Schweissperlen auf die Stirn treiben. Jede Marketingabteilung würde vor Verzweiflung schreien, müsste sie ein Produkt verkaufen, das sich „ alte Ideen“ nennt. Dabei ist es gerade diese Freiheit, welche dieses Werk so unwiderstehlich macht. Da schwelgt die Geige, es zupft das Banjo, da singen Chörchen und es schwirbelt die Orgel. Cohen offeriert mit Brummbass seine Weisheiten und Einsichten nicht zum Trost. Es würde nicht wundern, würde „Old Ideas“ sein erfolgreichstes Werk.
Das Blues-Rock-Duo aus Ohio hat sich mit dem Produzenten Danger Mouse einen Türöffner geholt. Dem kantigen Bluesrock treu geblieben, fliessen verstärkt soulige und poppige Elemente ein. Der funkige Track „Stop Stop“ lädt sogar zum Tanzen ein und das akustisch beginnende und sich in rockige Spähren der 70er Jahre steigernde „Little Black Submarines“ kann durchaus als Hommage an Led Zeppelin gelten. Die Black Keys bleiben wild und spielfreudig, so wie sie ihre Fans seit vielen Jahren lieben.
Auf „Lioness“ finden sich frühe Aufnahmen der 18-jährigen Amy, welche entspannt „The Girl of Ipanema“ trällert wie auch ihre letzte Aufnahme, das Duett „Body and Soul“ mit Tony Bennett, welches sie mit der Eleganz einer reifen Jazzerin singt. Weiter finden sich verschiedene Originalaufnahmen bekannter Songs wie „Valerie“, oder das in der ursprünglichen Fassung umwerfende „Tears dry on their own“ auf der CD. „Lioness“ offenbart Amys Talent in seiner ganzen Bandbreite.